Ein neues Notebook muss her

Mein bisheriges Notebook hat nun schon 7 Jahre auf dem Buckel. Es hat mich durch den Bachelor gebracht und auch durch 75 % des Master-Studiengangs. In 7 Jahren verändert sich doch so einiges, auch die eigenen Ansprüche und Gewohnheiten. Daher war ich in den letzten Monaten auf der Suche nach einem Nachfolger.

Mein bisheriges Notebook

Im Jahr 2012 hatte ich mir das ASUS Notebook K55VM gekauft. Mit i5 Prozessor (Dual-Core) und 8 GB DDR3 RAM. Als Storage war eine 750 GB HDD verbaut. Sogar zum Gaming war das Notebook damals einigermaßen geeignet. Die 8 GB RAM waren nicht schlecht und es war immerhin eine NVIDIA GeForce GT 630M verbaut mit 2 GB RAM. Für damalige Verhältnisse und zu dem damaligen Preis echt ordentlich.

Leider genügt das heute nur noch bedingt. Die fehlende SSD-Festplatte merkt man bei jedem Neustart, da dieser sich sehr … sehr lange zieht. Und mit dem Gaming ist es auch vorbei. Selbst alte Spiele belasten das System so sehr, dass der Prozessor wegen Überhitzung aussteigt. Inzwischen habe ich auch andere Ideen, wofür ich das Notebook benötige, und da reichen mir 8 GB bei weitem nicht mehr aus. Wer schon mal Kali Linux als VM mit weniger als 2 GB RAM gestartet hat, weiß, was ich meine.

Meine Anforderungen

Ich wollte nun also ein ähnliches Notebook, aber in schnell. Kein 5 kg Gaming-Notebook, aber trotzdem mit Power für Gaming. Kein 5.000 € Gerät, aber trotzdem mit guter CPU und so viel RAM wie möglich.

Grundsätzlich benutze ich das Gerät für die üblichen Office-Anwendungen mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale. Surfen, Texte, Tabellen, Präsentationen, Coding. Ich möchte aber auch gern meine Fähigkeiten im Bereich Offensive Security weiter ausbauen. Also benötige ich Kali Linux und diverse VMs auch mehr Arbeitsspeicher, mind. 16 GB, besser 32 GB. Der Akku sollte auch länger als 60 Minuten aushalten bei einfacher Office-Last. Außerdem war mir eine beleuchtete Tastatur wichtig, da dies mittlerweile eigentlich Standard sein sollte, am besten mit separatem Ziffernblock. Und nicht zuletzt sollten auch aktuelle Spiele ohne größere Problemen und bei normalen Einstellungen flüssig laufen. Also muss eine solide Grafikkarte dabei sein. Idealerweise sollte auch der Storage nicht zu kurz kommen. Mit HDDs will ich mich eigentlich nicht mehr rumschlagen (hallo Gaming-Notebooks!), sondern die verbaute SSD sollte bereits eine solide Größe haben, am besten 1 TB.

Die Auswahl

Da ich mit meinem ASUS sehr zufrieden war, und bis auf die Haltbarkeit vom Akku keine Probleme hatte, wollte ich gern bei ASUS bleiben. Hier hatte ich mir das neueste, bis jetzt nicht erschienene Zenbook Pro Duo angesehen. Bei den aktuell verfügbaren ASUS Zenbooks finde ich, dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht so richtig passt. Außerdem habe ich gelesen, dass viele mit der Verarbeitung nicht zufrieden sind, was bei einem 2.000 € Notebook kein Thema sein sollte.

Auf der Suche nach weiteren Ultrabooks bin ich auf Huawei und weitere Hersteller gestoßen. Interessant fand ich dabei das MSI GS65 Stealth Thin Notebook. Allerdings fand ich auch hier das Preis-Leistungsverhältnis nicht so gut, die Tastatur wäre ohne Ziffernblock und die Beschriftung etwas … gewöhnungsbedürftig.

Der Kauf

Hängen geblieben bin ich schlussendlich bei Gigabyte. Den Hersteller kannte ich bisher nur aus dem Hardwarebereich für Desktop-PCs, da ich bspw. eine Grafikkarte von Gigabyte hatte und diese erst kürzlich wieder durch eine Gigabyte ersetzt habe.

Bei meiner Suche nach einem leistungsstarken Notebook wurde das Gigabyte Aero 15X empfohlen. Und was soll ich sagen, das ist nun auch geworden. Es hat erstmal 15 Zoll Bildschirm und eine Tastatur mit Beleuchtung. Check. Außerdem 16 GB DDR 4 RAM, der auch noch erweitert werden kann auf bis zu 64 GB! Check!! CPU ist das einzige „Manko“ ist, dass es „nur“ einen i7 8750H mit 6 Cores ist. Aber der Aufpreis zum i9 mit 8 Cores ist echt immens, bei allen Herstellern. Als Storage ist meine Wunschgröße verbaut, 1 TB als SSD. Zu guter letzt kommt auch das Gaming nicht zu kurz mit einer NVIDIA GeForce RTX 2070 mit 8 GB RAM. Der Bildschirm ist auch noch PANTONE zertifiziert, dass mir bei der Bildbearbeitung auch entgegen kommen sollte. Aktuell scheint das Notebook bei einigen Händlern in der Aktion zu sein, so dass ich es für 1.999 € ergattern konnte.

Bisher kann ich nicht meckern. Erste Tests mit älteren Spielen wie Total War: Rome 2 sind bisher sehr gut gelaufen und auch mein aktueller Zeitfresser Magic The Gathering: Arena läuft mit hohen Einstellungen absolut flüssig und sieht dabei sehr gut auf dem Bildschirm aus.

Einzige Unschönheiten die mir bisher aufgefallen sind betreffen die Tastaturbeleuchtung und die Webcam. Die Beleuchtung lässt sich dimmen und farblich ändern, leider flackern dabei die LEDs leicht. Der andere Minuspunkt ist die Webcam. Diese ist nicht oben angebracht am Bildschirmrand sondern unten und wird dadurch eher zu einer Nosecam. Schade eigentlich, weil das Notebook sonst extrem viel richtig macht.

Es ist ruhig … zu ruhig

Huch, über Weihnachten ist es hier sehr ruhig geworden und das direkt nach dem Start. Das sollte so nicht sein. Im Dezember ist das Projekt im Studium gestartet und das kostet im Moment auch den letzten Rest freier Zeit, daher fehlt mir im Moment die Zeit hier in der Qualität zu bloggen, die ich eigentlich bringen möchte. Nebenbei versuche ich noch Hausarbeiten zu schreiben unter anderem zum Thema Progressive WebApps. Also alles in allem viel zu tun, aber der Blog ist nicht vergessen!

Neuanfang

Neuer Blog, neues Glück? Nach langer Zeit, die dieser Blog nun schon rum gammelt, wird jetzt endlich angefangen! Aber worum soll es hier eigentlich gehen?

Nachdem ich bereits einen englischsprachigen Blog zu meinem Studium und generell Informatik-Themen hatte, möchte ich mich nun auf das Thema IT-Security fokussieren. Da es in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum wenig „Player“ gibt, dachte ich mir, nicht den 100. Blog auf Englisch zu dem Thema zu starten, sondern über die Themen IT-Security, Penetration Testing und sicherer Applikationsentwicklung auf Deutsch zu schreiben.

Dieser Beitrag ist quasi die Stunde Null für diesen Blog. Es ist vieles noch nicht fertig, aber ich will jetzt endlich anfangen. Gleichzeitig ist dieser Blog auch ein Experiment. Mit meinem englischen Blog hatte ich generell sehr wenig Interaktion und Feedback, ein paar Studenten ausgenommen. Jetzt bin ich gespannt, ob es Interesse am Thema IT-Sicherheit in deutscher Sprache gibt und welche Diskussionen daraus entstehen. Über Rückmeldungen und Kommentare freue ich mich jedenfalls sehr und hoffe, dass ihr (die Leser meiner Beiträge) euch auch zu Wort meldet. Mein Ziel ist es, jede Woche mindestens einen Beitrag zu schreiben und ich denke, dass ich so nach ca. 25 Beiträgen mal ein Zwischenfazit ziehen werde.

Wo wir gerade bei Interaktion waren: Wenn du, als mein Leser, einen Wunsch für ein Thema hast, auf dass ich eingehen soll, dann schreib mir einfach hier, per Mail oder auf Twitter. Ich werde dann versuchen, wenn es thematisch passt, dazu etwas zu schreiben. Als kleinen Ausblick möchte ich heute schon das Thema des nächsten Beitrags ankündigen, sozusagen „teasern“.  😉 Mein erster Beitrag wird das Thema Authentifizierung (Authentication) und Autorisierung (Authorisation) behandeln, da es hier immer wieder zu Verwechslungen kommt und viele den Unterschied nicht genau kennen. Dies ist jedoch für viele Themen, gerade in der IT-Security wichtig zu verstehen, dass es sich um zwei grundsätzlich verschiedene Aspekte handelt, die nicht immer ohne weiteres vermischt oder gar synonym verwendet werden können.

Was gibt es sonst noch? Rechts oben findet ihr einen Link „Rabbit Hole“ und wie bei Alice im Wunderland soll euch das ggf. tiefer in den Kaninchenbau führen, so zumindest der Plan. Ich werde da eine Liste mit anderen interessanten Seiten pflegen. Dies soll keine Werbemaßnahme sein, sondern ist auch für mich einfach eine relativ lose Sammlung an Seiten im Netz, die sich aus IT-Security- oder Entwicklersicht lohnen.